Beurteilen mit und ohne Noten

Seit 14  Jahren haben  wir Erfahrung im Umgang mit der alternativen Beurteilung, dem "Pensenbuch".

Dies ist ein Schulversuch, der jedes Jahr neu genehmigt werden muss und die 2/3 Mehrheit des Schulforums erfordert.

In der fünften und sechsten Schulstufe (1. und 2. Klasse Hauptschule) beurteilen wir in Form eines "Pensenbuches". Dort werden die für die jeweilige Schulstufe erforderlichen Lernziele aufgelistet. Das Erreichen eines Zieles steht somit an erster Stelle.

Das Pensenbuch hat eine sehr hohe Aussagekraft. Was ein Kind kann, wo seine Fähigkeiten liegen, aber auch, welche konkreten Defizite vorhanden sind.

Die Verschlüsselung der Leistung durch eine Note ist nicht notwendig.

Einige Klassen arbeiten zusätzlich mit einem Portfolio, einer direkten Leistungsvorlage (nach Rupert Vierlinger). Dabei werden die besten Arbeiten des Jahres gesammelt und ähnlich einer "Künstlermappe" als Ergänzung zum Pensenbuch am Ende des Jahres in ein Buch gebunden.

In der 3. und 4. Klasse beurteilen wir gemäß dem Wunsch unserer Eltern  mit einem Notenzeugnis/ohne Leistungsgruppen.

Die Befähigungen für den Übertritt in höhere und mittlere Schulen sind klar geregelt.

Erläuterungen zur Beurteilung